Über die Stiftung
Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet.
Sie fördert die konservative Bildung und Forschung derzeit durch drei große Projekte:
- Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten
- Baltasar-Gracián-Kulturpreis
- Bibliothek des Konservatismus
Anspruchsvolle Publikationen zum Thema Konservatismus werden mit Zuschüssen unterstützt.
Stiftungsgründer und Publizist:
Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing
Der Stiftungsgründer, Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing, wurde am 23. Juni 1927 in eines der ältesten Münchner Patriziergeschlechter hineingeboren. Sein Urgroßvater war der Industrielle und nationalliberale Reichstagsabgeordnete Gustav von Siegle, seine Großväter der Parapsychologe Albert Freiherr von Schrenck-Notzing und der Schriftsteller Ludwig Ganghofer. Nach dem Krieg studierte er Geschichte und Soziologie in Freiburg, München und Köln.
Von 1970 bis 1998 leitete Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing die von ihm gegründete Zeitschrift Criticón. Mit dieser Zeitschrift gab er den konservativen Intellektuellen der Bundesrepublik eine unverwechselbare Stimme und geistige Heimat. Durch sein publizistisches Wirken und die Förderung von Talenten stärkte er eine geistige Position, die der Kulturrevolution von 1968 widerstand. Im Jahr 2000 gründete er die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), die sofort eine rege Aktivität entfaltete. Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing starb am 25. Januar 2009 im Alter von 81 Jahren.
Der konservative Publizist Dieter Stein übernahm im Jahr 2007 den Vorsitz des FKBF-Stiftungsrats. Diesem gehört auch Regina Freifrau von Schrenck-Notzing, die Witwe des Stiftungsgründers, an. Gemeinsam mit weiteren Ratsmitgliedern führen sie die Stiftung in dessen Sinne weiter.

