Bibliothek des Konservatismus eingeweiht

Am 18. November 2011 wurde in Berlin die Bibliothek des Konservatismus eingeweiht. Träger ist die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF).

Studenten, Doktoranden, Wissenschaftler und interessierte Bürger finden in dieser Spezialbibliothek alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Praxis des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt. Die Werke bekannter und weniger bekannter Autoren des Konservatismus seit 1789 werden allen zugänglich gemacht.

Die Bibliothek des Konservatismus wird auch der Begegnung dienen: Als Veranstaltungsort für Seminare, Diskussionsrunden, Vorträge und Tagungen. In ihren Räumen treffen sich Studenten und Akademiker zu Hintergrundgesprächen in lockerer Runde und knüpfen Kontakte.

Ein wachsender Kreis von Förderern trägt die Bibliothek und ihre Arbeit. Hier treffen sich alle, die sich für konservative Ideen interessieren und begeistern.

 

Ein langer Weg ...

Regina v. Schrenck-Notzing und Dieter Stein durchschneiden das rote Band.

Von der Vision zur Wirklichkeit, von der Projektskizze zur Bibliothek des Konservatismus waren viele Schritte zu gehen. Grundstock war die umfangreiche Privatbibliothek des Gründers der Förderstiftung, Caspar Freiherr von Schrenck-Notzings. 20.000 Bände wurden 2008 und 2009 von München nach Berlin in die vorläufigen Räume der Stiftung am Hohenzollerndamm gebracht. Dafür mußten Tausende wertvolle Bücher ausgewählt, transportfähig gemacht und in Berlin wieder sorgfältig eingeräumt werden.

Ebenfalls 2009 konnte der Bestand um den Nachlaß des konservativen Sozialphilosophen Professor Dr. Günter Rohrmoser ergänzt werden. Dadurch wuchsen der Bibliothek nochmals rund 10.000 Bände zu. Weitere größere Bestände - zur ostdeutschen Landeskunde sowie zur Konservativen Revolution - sind für das Frühjahr 2012 avisiert.

Um diese Fülle an Büchern fassen zu können, reichten die Räumlichkeiten am Berliner Hohenzollerndamm schon bald nicht mehr aus. Ein neues Domizil mußte gefunden werden. Dank der überwältigenden Unterstützung durch zahllose Förderer wurde es Anfang 2011 möglich, neue Räumlichkeiten an der Berliner Fasanenstraße zu beziehen. Hier erwartet den Nutzer ein professionelles bibliothekarisches Umfeld in zentraler Lage, das technisch anderen, vergleichbaren Einrichtungen in nichts nachsteht.

Seither werden die Bücher nach wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert. Mit dieser anspruchsvollen Aufgabe sind allein zwei Stiftungsmitarbeiter beschäftigt. Die Katalogisierung erfolgt über den Verbundkatalog des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV). Über ihn sowie über unseren eigenen

                                                            Online-Katalog

einen sogenannten OPAC, sind die Bücher der Bibliothek des Konservatismus von jedem Rechner aus recherchierbar.

Neben der Katalogisierung der gut erhaltenen Bestände - ca. 15.000 Titel wurden bislang erfaßt - werden alte, wertvolle Bücher sorgfältig restauriert. Eine Buchbinderin tauscht beschädigte Buchrücken aus, versucht die Bücher so originalgetreu wie möglich zu erhalten. Manche müssen auch ganz neu gebunden werden. Eine aufwendige Arbeit, die wichtig ist, um das Wissen für die Zukunft zu erhalten.

 

Unterwegs zu neuen Ufern

2. OG: Hier entsteht derzeit das Magazin.

Die Angebote immer neuer, wertvoller Bestände aus ganz Deutschland zwang die Bibliotheksmitarbeiter bereits kurz nach dem Einzug in die Fasanenstraße, über eine weitere Vergrößerung nachzudenken. Da fügte es sich, daß die Etage über der Bibliothek überraschend zur Vermietung angeboten wurde. Zahlreiche Spender und Förderer haben es in kurzer Zeit möglich gemacht, daß auch diese Etage für die Bibliothek angemietet werden konnte. In ihr werden ab 2012 neben dem Magazin das Büro des Bibliotheksleiters und ein Packraum Platz finden.

So schön das bisher Erreichte auch ist - dabei soll es nicht bleiben. Ab der regulären Eröffnung im Frühjahr 2012 sollen nicht nur Nutzer in die Bibliothek kommen, um mit den Büchern zu arbeiten. Um den Austausch mit Freunden und Förderern der Bibliothek zu intensivieren, wird es ab Herbst 2012 einen Veranstaltungskalender mit Autorenlesungen, Buchvorstellungen und Vorträgen geben. Eine eigene Internetseite der Bibliothek mit online zugänglichen Beständen und Arbeitshilfen soll vom heimischen Schreibtisch aus die Zusammenarbeit mit der Bibliothek ermöglichen. Ein Mitteilungsblatt, ähnlich der "Agenda" Caspar v. Schrenck-Notzings, wird über Neuigkeiten aus der Bibliothek berichten, neue (und alte!) Bücher vorstellen und kleinere und größere Geschichten rund um Bücher und Autoren erzählen.

 

Helfen Sie mit –
lassen Sie uns gemeinsam den Ausbau der Bibliothek des Konservatismus vorantreiben!

So können Sie uns unterstützen:

  • Bestellen Sie kostenlose Faltblätter über die Bibliothek und verteilen Sie diese in Ihrem
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  • Unterstützen Sie die Bibliothek mit einer Zustiftung oder Testamentsspende
  • Helfen Sie uns mit einer einmaligen Spende

 

 

Zentral gelegen: Die Bibliothek des Konservatismus

 

Ihre Ansprechpartner:

Empfang: Telefon (030) 315 17 37 – 0

Dr. Wolfgang Fenske (Leiter): Telefon (030) 315 17 37 – 10, E-Post

Marc Haessig (Mitarbeiter): Telefon (030) 315 17 37 – 11, E-Post

Patrick Neuhaus (Mitarbeiter): Telefon (030) 315 17 37 – 12, E-Post 

Fax: (030) 315 17 37 – 13

 

Ihr Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Bastian Behrens