Bibliothek des Konservatismus
Seit der Kulturrevolution von 1968 wurden in Deutschland zahllose Institute und Bibliotheken gegründet, um die Arbeit der Linken ideologisch zu fördern. Bibliotheken und Orte des akademischen Austauschs für Konservative sind dagegen noch immer rar. In Berlin entsteht deshalb bis 2011 die erste öffentliche Bibliothek des Konservatismus. Träger ist die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF).
Studenten, Doktoranden, Wissenschaftler und interessierte Bürger werden in dieser Spezialbibliothek alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über die Theorie und Praxis des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt finden. Die Werke bekannter und weniger bekannter Autoren des Konservatismus seit 1789 werden allen zugänglich gemacht.
Die Bibliothek des Konservatismus wird auch der Begegnung dienen: Als Veranstaltungsort für interne Seminare, öffentliche Diskussionsrunden, Vorträge und Tagungen. In ihren Räumen treffen sich Studenten und Akademiker zu Hintergrundgesprächen in lockerer Runde und knüpfen Kontakte.
Ein wachsender Kreis von Förderern trägt die Bibliothek und ihre Arbeit. Hier treffen sich alle, die sich für konservative Ideen interessieren und begeistern.
Die ersten Schritte wurden schon gemacht…
Von der Vision zur Wirklichkeit, von der Projektskizze zur Bibliothek des Konservatismus sind viele Schritte zu gehen. Grundstock ist die umfangreiche Privatbibliothek des Gründers der Förderstiftung, Caspar Freiherr von Schrenck-Notzings. 30.000 Bände wurden 2008 und 2009 von München nach Berlin in die vorläufigen Räume der Stiftung gebracht. Dafür mußten Tausende wertvolle Bücher ausgewählt, transportfähig gemacht und in Berlin wieder sorgfältig eingeräumt werden.
Seither werden die Bücher nach wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert, also zum Beispiel nach Autoren, Themen, Sprache, Erscheinungsjahr geordnet und im Computer erfaßt. Mit dieser anspruchsvollen Aufgabe sind allein zwei Stiftungsmitarbeiter beschäftigt.
Alte, wertvolle Bücher werden derzeit sorgfältig restauriert. Eine Buchbinderin tauscht beschädigte Buchrücken aus Leder aus, versucht die Bücher so originalgetreu wie möglich zu erhalten. Manche müssen auch ganz neu gebunden werden. Eine aufwendige Arbeit, die wichtig ist, um das Wissen für die Zukunft zu erhalten.
Sie sehen: Wir haben bereits viel getan. Es bleibt aber immer noch sehr viel zu tun auf dem Weg zur ersten konservativen Spezialbibliothek Deutschlands. Es fehlt nicht zuletzt noch an einer geeigneten Immobilie oder Räume, die einen angemessenen Bibliotheksbetrieb ab 2011 möglich machen.
Helfen Sie mit – lassen wir die Vision gemeinsam Realität werden!
So können Sie uns unterstützen:
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Patrick Neuhaus (Mitarbeiter), E-Post
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Ihr Ansprechpartner für Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Bastian Behrens
Pressedokumentation: Farbige Doppelseite zur Bibliothek des Konservatismus



